Beitrags-Archiv für die Kategory 'Webprogrammierung'

Was man beachten muss, um als Typographie-Meister zu gelten.

Mittwoch, 21. April 2010 21:03

  1. Sag nie Schriftart, sag Schriftfamilie.
  2. Sag nie Schriftvariation, sag Schriftschnitt. Sag bei dieser Gelegenheit grad auch, dass es neben Fett und Kursiv noch viele weitere Schriftschnitte gäbe, wie z.B. Condensed oder Black. Und wenn wir schon beim Thema sind,
  3. sag, dass der kursive Schriftschnitt nicht etwa ein blosses Schrägstellen sei, sondern dass dabei jeder Buchstabe vom Schöpfer sorgfältig in ein einzigartiges Kursivbild umgeformt worden sei.
  4. Wenn jemand bei deinen Typographie-Ausführungen dreinredet, zeig auf einen beliebigen Text und sag «Interessanter Satzspiegel»
  5. Sag nie Grossbuchstabe, sag Kapitälchen. Wenn jemand behauptet, dass das nicht das Gleiche sei, sag spöttisch Versalien.
  6. Sag nie Serifenlose Schrift, sag Grotesk-Schrift. Wenn jemand bereits Grotesk gesagt hat, sag Linear-Antiqua.
  7. Wenn jemand einen Bindestrich macht, sag, dass ein Gedankenstrich an dieser Stelle besser passen würde.
  8. Wenn jemand fragt, ob ein Gedankenstrich besser passen würde, dann sag, dass man einen Gedankenstrich machen MÜSSE, wenn einem typographische Grundkenntnisse nicht völlig fremd seien.
  9. Sag nicht Gedankenstrich, sag Halbgeviertstrich.
  10. Trink in den Kunstpausen zu deinen Ausführungen ein Gläschen Weisswein. Sag Weisswein zum Weisswein.

Wikipedia-Links zum Nachschlagen:

Thema: Typographie | Kommentare (2) | Autor: Bespr

Logos der Champions-League-Viertelfinalisten im Direktkampf

Samstag, 20. März 2010 19:16

Ich bin entweder gar kein Designer, oder wenn doch, dann ein miserabler. Dennoch tue ich in diesem Beitrag so, als sei ich auf dem Gebiet des Designs eine Koryphäe, und als sei meine Meinung bezüglich Fussballlogos sehr gefragt.

Auf jeden Fall gefällt mir das Logo des CSKA Moskaus derart gut, dass ich einfach nicht anders konnte, als die folgende Liste zu erstellen.

Das beste Vereinslogo eines CL-Viertefinalisten

Ebenfalls spitzenmässige Logos

Normale Logos, wie sie auch Achtelfinalisten haben könnten

Der CL unwürdiges Logo

Thema: Design, Fussball | Kommentare (0) | Autor: Bespr

CSS-Definitionen, die nur für Klassen-Kombinationen gültig sind

Samstag, 13. März 2010 22:12

Ich habe soeben etwas Grossartiges gelernt. Nämlich, dass es möglich ist, eine CSS-Definition auf Klassen-KOMBINATIONEN anzuwenden. Die beispielhafte CSS-Anweisung p.a.b { color: blue; } hat also nur Auswirkungen auf p-Tags, welche sowohl die Klasse a als auch die Klasse b anwenden, sprich: <p class="a b">

Sehr praktisch ist das, wenn man bei einem ersten Element eine Klasse isFirst stehen hat. Wenn dieses Element auch von der Klasse extraBox ist, dann kann man solche sinnvolle Definitionen machen wie: Eine extraBox hat immer einen Obenabstand, ausser eben, wenn es ZUSÄTZLICH noch ein isFirst-Element ist.

div.extraBox { margin-top: 20px; }
div.extraBox.isFirst { margin-top: 0px; }

Bis anhin habe ich um vieles herum noch ein Wrapper-Element machen müssen, um solche Effekte auf zwei verschiedenen Tags anzuwenden (div.extraBox div.isFirst), doch damit ist jetzt Schluss. Ich bin mal gespannt, ob das auch im IE funktioniert…

Thema: CSS | Kommentare (0) | Autor: Bespr

Internet-Radio

Sonntag, 28. Februar 2010 7:43

Internet-Radio hören ist auch 2010 noch nicht ganz einfach. Die Streaming-URLs werden von den Radiomachern clever versteckt, und bei iTunes kann man Radios nicht dem vorhandenen Menü Radio zufügen, sondern nur dem allgemeinen Menü “Musik”

Zu Punkt 1 hilft nur das mühsame Googeln nach den neusten Streaming-URLs, denn irgendjemand kriegt diese URLs, die in Flash-Playern und Javascripts versteckt sind immer raus.
Meine zwei Lieblinsradios und momentan auch die zwei einzigen in meinem Internet-Radio:

  • Radio Nova, Paris: http://broadcast.infomaniak.net/radionova-high.mp3
  • Radio NME, London: http://edge31.proradiostreaming.com:80

Zu Punkt 2 hilft nur, ein anderes Programm als das verfluchte iTunes zu benutzen. Für Ubuntu gibts das hervorragende “Rhytmbox”.

Thema: Internet | Kommentare (3) | Autor: admin

Sicherer PHP-Datei-Upload

Mittwoch, 10. Februar 2010 21:43

Kürzlich wurde eine meiner Websites von Islamisten gehackt. Vielleicht war es ja Osama bin Laden höchstpersönlich…
Bei den sechs aktuellsten Beiträgen war der Text durch eine Wiederholung der vielsagenden Textpassage “Hacked by Islamic Ghost Team” ersetzt worden.

Nachdem ich zuerst einige Stunden untätig vor mich hingeflucht habe, konnte ich doch einige Massnahmen einbauen, dank welchen ich nun wieder ruhig schlafen kann

Es gibt auf der Website einen Ort, wo man Bilder hochladen kann. Diese Bilder wurden nur auf den MIME-Type gecheckt, also in etwa so:
if($type == 'image/jpeg'){ /* korrektes Format */ }

Dieser MIME-Type mag ja ganz nützlich sein, um dem ehrlichen User mitzuteilen, dass er beispielsweise kein BMP- oder TIFF-Bild hochladen soll. Den gewitzten Hacker aber, der ein PHP-Skript einschleusen will, stört das nicht wirklich.

Deshalb habe ich noch folgende Zusatzmassnahmen eingebaut:

1. Im Uploadverzeichnis dürfen nur JPG, GIF und PNG-Dateien angezeigt werden. Alle anderen Dateien kriegen ein Forbidden. Dies macht folgdender Code im .htaccess

<filesmatch "\.+">
Order allow,Deny
Deny from All
</filesmatch>
<filesmatch "\.(jpg|png|gif)$">
Order allow,Deny
allow from All
Deny from None
</filesmatch>

2. Die Dateiendung habe ich ebenso analysiert, damit ein evil.php gar nicht erst hochgeladen wird:

$ext_orig = substr($_FILES['userfile']['name'], (strrpos($_FILES['userfile']['name'], '.')+1));
if(!in_array($ext_orig, array('jpg', 'png', 'gif'))){
echo 'FILE EXTENSION ERROR';
exit;
}

3. Damit man nicht ein PHP-Skript “evil.jpg” nennt und es nach dem Upload doch noch irgendwie auführen kann, habe ich noch eine Überprüfung eingebaut, um sicherzugehen, dass eine Upload-Datei wirklich ein Bild ist

$imgsize_orig = getimagesize($_FILES['userfile']['tmp_name']);
if($imgsize_orig === false || $imgsize_orig[0] < 5 || $imgsize_orig[1] < 5){
echo 'IMAGE SIZE NOT ACCEPTABLE';
exit;
}

Thema: Sicherheit | Kommentare (0) | Autor: admin

IE-Verbreitung: 28% in Deutschland, 43% in der Schweiz, 90% in China

Samstag, 23. Januar 2010 22:29

Als ich neulich einige Elemente auf einer auf China ausgerichteten Website anpassen musste, und dabei vergessen hatte, die Sache auch im IE6 zu testen, wurde ich arg zurechtgewiesen. Meine Änderungen sähen im IE6 furchtbar aus, ob ich denn nicht wisse, dass die Chinesen ausschliesslich diesen Browser benutzen würden.

Allen Vorurteilen gegenüber Chinesen zum Trotz (sie sollen ja rülpsen, um mitzuteilen, dass das Essen geschmeckt habe), konnte ich diese IE6-Versessenheit der Chinesen nicht glauben, und prüfte den Sachverhalt auf  http://gs.statcounter.com nach. Und Tatsächlich: 62% aller Chinesen benutzen den IE 6. Und mit den neueren Versionen schafft es der IE gar auf satte 90%.

In der Schweiz hat es laut zum Glück mit 3.8% nur noch verschwindend wenige IE6-Nutzer. Was mich bei dieser Statistiken dann aber doch verblüfft hat: In Deutschland ist die Benutzung von IE-Versionen gegenüber der Schweiz deutlich tiefer. Während in Deutschland nur 28% der Webuser eine IE-Version benutzen, sind es in der Schweiz noch 43%.

Wie machen die Deutschen das bloss? Oder misst gs.statcounter.com ungenau?

Thema: Browserstatistik | Kommentare (0) | Autor: admin