Ivan statt Liam

Sonntag, 4. Juli 2010 20:11

Das grossartige Fussballmagazin 11 Freunde hat den grossartigen Liam Gallagher aufs Titelbild der Juli-Ausgabe gesetzt. Inhaltlich dreht sich zwar nicht viel um den berühmten Man-City-Fan, doch dafür hats andere gute Artikel.

Einer dieser sehr gelungenen Beiträge handelt vom türkischen Meister Bursaspor. Bemerkenswert an der Geschichte ist, dass erstmals seit 1984 eine Mannschaft die SüperLig gewinnen konnte, die nicht in Istanbul beheimatet ist. Bemerkenswert am Artikel ist, dass der deutsch-türkische Autor Ömer Erdogan der Kapitän der Mannschaft ist.

Der Artikel an sich vermochte mich schon sehr zu begeistern, doch der Bildredaktor sparte sich den Knüller (zumindest für die Schweizer Leser) für die Schlussseite auf. Da entdeckt man auf dem Bild der jubelnden Bursaspor-Spieler den Ex-Basler Ivan Ergic. Wohin der Junge auch geht, wird er Meister. Bravo! Hätten ihn die Serben doch an die WM mitgenommen.

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Was man beachten muss, um als Typographie-Meister zu gelten.

Mittwoch, 21. April 2010 21:03

  1. Sag nie Schriftart, sag Schriftfamilie.
  2. Sag nie Schriftvariation, sag Schriftschnitt. Sag bei dieser Gelegenheit grad auch, dass es neben Fett und Kursiv noch viele weitere Schriftschnitte gäbe, wie z.B. Condensed oder Black. Und wenn wir schon beim Thema sind,
  3. sag, dass der kursive Schriftschnitt nicht etwa ein blosses Schrägstellen sei, sondern dass dabei jeder Buchstabe vom Schöpfer sorgfältig in ein einzigartiges Kursivbild umgeformt worden sei.
  4. Wenn jemand bei deinen Typographie-Ausführungen dreinredet, zeig auf einen beliebigen Text und sag «Interessanter Satzspiegel»
  5. Sag nie Grossbuchstabe, sag Kapitälchen. Wenn jemand behauptet, dass das nicht das Gleiche sei, sag spöttisch Versalien.
  6. Sag nie Serifenlose Schrift, sag Grotesk-Schrift. Wenn jemand bereits Grotesk gesagt hat, sag Linear-Antiqua.
  7. Wenn jemand einen Bindestrich macht, sag, dass ein Gedankenstrich an dieser Stelle besser passen würde.
  8. Wenn jemand fragt, ob ein Gedankenstrich besser passen würde, dann sag, dass man einen Gedankenstrich machen MÜSSE, wenn einem typographische Grundkenntnisse nicht völlig fremd seien.
  9. Sag nicht Gedankenstrich, sag Halbgeviertstrich.
  10. Trink in den Kunstpausen zu deinen Ausführungen ein Gläschen Weisswein. Sag Weisswein zum Weisswein.

Wikipedia-Links zum Nachschlagen:

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Rugby ist keine Randsportart mehr

Sonntag, 21. März 2010 21:28

Hurra, die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag druckt neu auch Rugby-Resultate.

Das bedeutet dann wohl, dass Rugby auch hierzulande nicht mehr länger als Randsportart zu gelten hat.

In der Schlusstabelle des Sechs-Nationen-Turniers, der eigentlichen Rugby-EM, ist Frankreich ganz oben mit fünf Siegen aus fünf Spielen. In der Rugby-Fachsprache (die wahrscheinlich noch nicht mal die NZZ vollends beherrscht) wird eine solche Siegesserie Grand Slam genannt.

Doof nur, dass es im besagtem Siegerland streng verboten ist, englische Wörter zu benutzen. Fünf Siege beim Tournoi des six nations wird deshalb pragmatisch als Grand Chelem bezeichnet.

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Logos der Champions-League-Viertelfinalisten im Direktkampf

Samstag, 20. März 2010 19:16

Ich bin entweder gar kein Designer, oder wenn doch, dann ein miserabler. Dennoch tue ich in diesem Beitrag so, als sei ich auf dem Gebiet des Designs eine Koryphäe, und als sei meine Meinung bezüglich Fussballlogos sehr gefragt.

Auf jeden Fall gefällt mir das Logo des CSKA Moskaus derart gut, dass ich einfach nicht anders konnte, als die folgende Liste zu erstellen.

Das beste Vereinslogo eines CL-Viertefinalisten

Ebenfalls spitzenmässige Logos

Normale Logos, wie sie auch Achtelfinalisten haben könnten

Der CL unwürdiges Logo

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Ist Jimmy Wales ein Berner?

Sonntag, 14. März 2010 19:15

Bei der deutschsprachigen Wikipedia ist heute der Artikel über die Berner Young Boys zum «Artikel des Tages» gekürt worden. Hat dies der FC Basel auch schon mal geschafft, oder sind die Berner die Ersten?

Vielleicht gehen der Wikipedia-Community auch einfach die Physik- und Geographie-Artikel aus, die sonst so gerne zu Artikeln des Tages gekürt werden. Ich habe es mir auf jeden Fall nicht nehmen lassen, diese Ehre für den Schweizer Fussball mit einem Screenshot zu verewigen.

Und abschliessen möchte ich mit den poetischen Worten des Young-Boys-Fans Alex Tschäppät: Christoph Blocher Motherfucker

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CSS-Definitionen, die nur für Klassen-Kombinationen gültig sind

Samstag, 13. März 2010 22:12

Ich habe soeben etwas Grossartiges gelernt. Nämlich, dass es möglich ist, eine CSS-Definition auf Klassen-KOMBINATIONEN anzuwenden. Die beispielhafte CSS-Anweisung p.a.b { color: blue; } hat also nur Auswirkungen auf p-Tags, welche sowohl die Klasse a als auch die Klasse b anwenden, sprich: <p class="a b">

Sehr praktisch ist das, wenn man bei einem ersten Element eine Klasse isFirst stehen hat. Wenn dieses Element auch von der Klasse extraBox ist, dann kann man solche sinnvolle Definitionen machen wie: Eine extraBox hat immer einen Obenabstand, ausser eben, wenn es ZUSÄTZLICH noch ein isFirst-Element ist.

div.extraBox { margin-top: 20px; }
div.extraBox.isFirst { margin-top: 0px; }

Bis anhin habe ich um vieles herum noch ein Wrapper-Element machen müssen, um solche Effekte auf zwei verschiedenen Tags anzuwenden (div.extraBox div.isFirst), doch damit ist jetzt Schluss. Ich bin mal gespannt, ob das auch im IE funktioniert…

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Die Squadra Azzurra gewinnt im Rugby

Sonntag, 28. Februar 2010 15:53

Die italienische Rugby-Mannschaft ist das Gegenteil der italienischen Fussballmannschaft

Die Squadra Azurra ist im Fussball ausserhalb Italiens und der italienischen Exilgemeinde wahrlich nicht beliebt. Sie würde viel zu defensiv spielen, zu viele Schwalben machen, mit weinerlichen Gesten die Schiedsrichter aus der Ruhe bringen, und – was am allerschlimmsten ist – mit dieser Spitzbubentaktik noch Erfolg haben, behaupten einige meiner fussballbegeisterten Kumpels.

Die Squadra Azurra im Rugby ist das Gegenteil davon. Jahrelang bestand die Rugby-EM nur aus den vier Inselteams (England, Irland, Wales, Schottland) und aus Frankreich. Das Turnier hiess denn auch “Five Nations” bzw. “Cinq Nations”. Erst im Jahre 2000 trauten sich die Organisatoren, Italien teilnehmen zu lassen. Und sie metzgen sich gut. Selten verlieren sie hoch, immer kämpfen sie in sympathischer Manier bis zum Schlusspfiff. Gerne will der neutrale Zuschauer, dass der Underdog Italien einem grossen Team Punkte stiehlt.

Am vergangenen Freitag war es wieder mal soweit. In Rom wurden die Schotten vor 32′000 Zuschauer mit 16:12 geschlagen. Im EM-Turnier, das seit 2000 natürlich “Six Nations” bzw. “Sei Nazioni” heisst, sind die Italiener nun punktgleich mit den Walisern und müssen noch gegen die Franzosen und gegen die eben genannten Waliser antreten. Da liegt doch noch ein weiterer Sieg in der Luft.

Stand in der Rugby-EM 2010 nach 3 von 5 Runden
1. Frankreich, 6 Punkte
2. England, 4 Punkte
3. Irland, 4 Punkte
4. Wales, 2 Punkte
5. Italien, 2 Punkte
6. Schottland, 0 Punkte

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